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Spielberichte der Verbandsrunde <<   2018 / 19   >>

9. Runde vom 04. 05. 19 - Punkteteilung nach Maratonmatch

SC Rastatt II : SC Ottenhöfen-Seebach -- 4 : 4

Nach einer etwas längeren Pause stand am vergangenen Wochenende der letzte Spieltag in der Verbandsrunde des Schachbezirk Mittelbaden auf dem Programm. Unsere Erste musste in der Bezirksklasse auswärts gegen SC Rastatt II antreten. Teamchef Horst Lepold hatte dabei im Vorfeld keinen leichten Stand, denn gleich drei seiner angestammten Spieler hatten ihre Teillnahme an diesem Match abgesagt. Für Ottenhöfener Verhältnisse war das schon extrem viel!
Da traf es sich gut, dass unsere zweite Mannschaft ein Freilos hatte, und deshalb spielfrei war. So konnte sich Horst bedenkenlos an dem kleinen Pool der Reservespieler bedienen. Prince, Heidrun und ich kamen dabei zu der Ehre, oben aushelfen zu dürfen.
Doch die Erste scheint zumindest für mich kein gutes Pflaster zu sein: Während ich mit meiner bisherigen Saisonleistung an Brett 1 in der Zweiten durchaus zufrieden war, musste ich hier wieder eine peinliche Pleite einstecken. Nach einem groben Fehler in der Eröffnung war für mich nach wenigen Zügen schon alles vorbei. Auch Heidrun hatte bereits sehr früh in ihrer Partie eine Figur verloren. Sie wehrte sich noch einige Zeit tapfer, wurde dann aber doch mattgesetzt. Immerhin konnte Prince gegen seinen jugendlichen Kontrahenten recht mühelos gewinnen, und damit seine tolle Saison-Bilanz nochmals ausbauen auf nun 6,5 Punkte aus 7 Einsätzen.
Vittorio hatte sich inzwischen mit seinem Gegner auf remis geeinigt. Unentschieden endete auch die Partie von Manfred - etwas schmeichelhaft für unseren Routinier, denn er war sehr schlecht aus der Eröffnung gekommen. Manfred war schon fast platt, konnte sich aber nochmal herankämpfen. Er stand am Ende immer noch etwas schlechter, sein Gegner war aber dennoch mit dem halben Punkt zufrieden. Dann demonstrierte Teamchef Horst wieder seine momentan gute Form: in einer taktisch stark geführten Partie brachte er seinen Kontrahenten in eine ausweglose Situation. Angesichts des drohenden Materialverlustes gab dieser dann auf. Zwischenbilanz bis dahin: 3:3
Dann hatte auch Eduard seine Partie beendet: „Ich habe schlecht gespielt", meinte er nur lapidar. Er hatte eine Kombination übersehen, die seinem Gegner einen sehr gefährlichen Freibauern einbrachte. Doch zum Glück konnte dieser kein Kapital daraus schlagen, und Eduard das Spiel dann doch noch gewinnen. 4:3 Führung für uns - sollten wir trotz der schwachen Besetzung (ohne Andreas, Kadir und Horst Husmann) doch noch einen Sieg mit nach Hause nehmen können?
Diese Frage musste nun Kemi beantworten, dessen Partie als letzte noch lief. Aber hier war viel Geduld erforderlich. Sein Gegenüber wollte natürlich wenigstens das Mannschaftsremis für Rastatt retten. Er konnte auch alle Angriffsbemühungen von Kemi erfolgreich abwehren, und es entwickelte sich im Endspiel ein langwieriger, zäher Positionskampf. Später schien es dann, als könnte unser Punktelieferant aus Bulgarien einen Bauern durchdrücken, doch ein ungenauer Zug machte ihm diese Chance wieder zunichte. Dann begann die Partie zu kippen, und Kemi wurde seine schlechte Bauernstruktur zum Verhängnis. So sehr er sich auch wehrte, der Partieverlust (um 2:00 Uhr nachts nach über 110 Zügen) war nicht mehr zu verhindern.
Horst Husmann und Robert
Kemi (links) und sein Gegner kämpfen bis tief in die Nacht
Unser Teamchef Horst war dennoch zufrieden, denn mit diesem ingesamt leistungsgerechten Unentschieden konnte unsere Erste den dritten Platz in der Endtabelle der Bezirksklasse behaupten.
- Michael Armbruster -

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8. Runde vom 30. 03. 19 - Hochspannende Begegnung"

SC Ottenhöfen-Seebach : SGR Kuppenheim III -- 4½ : 3½ Ottenhöfen-Seebach II : SF Sasbach IV -- + : -

Die Dritte Mannschaft der SGR Kuppenheim, Tabellen-Vorletzte der Bezirksklasse Mittelbaden, war am vergangenen Samstag zu Gast bei unserer Ersten. Das Team von der Murg war im Vorfeld für uns schwer einzuschätzen, aber man konnte mit einer starken Besetzung rechnen, da die Kuppenheimer gegen den Abstieg zu kämpfen hatten. Unser Team, dass mal wieder in Bestbesetzung antreten konnte, traf dann auf einen durchaus ebenwürdigen Gegner, und es entwickelte sich ein Schach-Krimi, dessen Ausgang bis zum Schluss ungewiss blieb.
Erwartungsgemäß wurde das letzte Brett eine sichere Beute der Gäste, denn unser Senior Horst Husmann konnte gegen den um 600 DWZ-Punkte stärkeren Gegenspieler nichts ausrichten. Doch der Ausgleich folgte auf dem Fuß: mit einer schönen Kombination, die zum Damengewinn führte zwang Eduard seinen Gegner frühzeitig zur Aufgabe. Andreas am Spitzenbrett konnte bald darauf nachlegen. Ein überraschender Einbruch der Dame ins gegnerische Lager, gefolgt von einem unhaltbaren Freibauern sorgte hier für den Partiegewinn. Als auch Vittorio seinen jugendlichen Kontrahenten überspielt hatte, lagen wir bereits mit 3:1 vorne.
An den anderen Brettern sah es jedoch nicht so rosig aus für uns. Kemi, der sehr druckvoll begonnen hatte, und schon wie der sichere Sieger aussah, unterlief ein Fehler, der ihn einen ganzen Turm kostete. Kadir stand mit einer Qualität weniger ebenfalls auf Verlust, und auch Horst Lepold sah sich nach fehlerhafter Abwicklung einem verlorenen Endspiel gegenüber. Lediglich Manfred, der mit zwei Mehrbauern ins Endspiel gehen konnte, weckte Hoffnungen. Insgesamt war also höchstens mit einem Mannschafts-Remis zu rechnen.
Es dauerte nun einige Zeit bis zur nächsten Partie-Entscheidung, und wie befürchtet, mussten dann Kadir und auch Horst die Waffen strecken. Die Gäste aus Kuppenheim konnten also nach Punkten gleichziehen. Zuversicht keimte jedoch auf beim Blick auf das Brett von Kemi. Der hatte sich nach seinem Turmverlust nochmal in die Partie zurückgekämpft, und konnte sich tatsächlich in ein Remis durch Dauerschach retten. Kemi Mestan
Ein echter Kämpfer
am Brett: Kemi Mestan

Es stand somit 3,5:3,5, und alle Ottenhöfener Erwartungen ruhten nun auf Manfred. Er musste in der letzten noch laufenden Partie die Kohlen aus dem Feuer reißen. Sollte unser Routinier tatsächlich seinen Vorteil zum Parteigewinn ummünzen können, wäre auch die Mannschaftskampf zu unseren Gunsten entschieden. Doch sein junger Kuppenheimer Gegenspieler wehrte sich tapfer, und Manfred hatte seine Bauernmehrheit schon wieder eingebüsst. Im Endspiel mit einem Turm und einem Bauern auf jeder Seite stand er zwar noch etwas besser, doch die ganze Sache konnte auch leicht im Remis enden. Umringt von Zuschauern fand "Manne" dann auch nicht immer den besten Zug, was seinen Mannschaftskollegen Einiges an Nerven kostete.
Nach mehr als 5½ Stunden Spielzeit dann endlich die Entscheidung:Manfreds Bauer war durch, die Partie und auch der Runden-Wettkampf gewonnen, die Erleichterung auf Ottenhöfener Seite groß. Mit diesem Sieg kann unser Team Tabellenplatz 3 festigen, während Kuppenheim III die Saison als Vorletzter beenden wird.

Die Ottenhöfener Reserve kam in der Kreisklasse 2 zu einem kampflosen Sieg, da der Gegen Sasbach IV leider keine Mannschaft stellen konnte.
- Michael Armbruster -

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7. Runde vom 09. 03. 19 - Siegreich trotz Unterzahl

SK Gernsbachl II : SC Ottenhöfen-Seebach -- 2½ : 5½ SV Vimbuch III : SC Ottenhöfen-Seebach II -- 2 : 2

Mit der bisher besten Saisonleistung gelang unserer Ersten auswärts bei der Reserve des SK Gernsbach ein auch in der Höhe völlig verdienter Auswärtssieg. Dabei standen die Vorzeichen bei uns gar nicht gut für das Duell mit dem Tabellenzweiten der Bezirksklasse. Jungtalent Kadir hatte abgesagt, und auch ein adäquater Ersatz war nicht verfügbar. So musste das Team um Horst Lepold zu siebt ins Murgtal reisen. Doch den Gastgebern ging es offenbar auch nicht besser: die waren zwar vollzählig, aber bei Weitem nicht so stark besetzt wie im bisherigen Saisonverlauf.
Andreas Manz
Andreas holte diesmal
den entscheidenden Punkt
So konnte Ottenhöfen durch überzeugende Siege von Eduard und Vittorio recht schnell in Führung gehen. Eine Niederlage von Manfred Decker nach einem Eröffnungsfehler führte dann zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich für Gernsbach. Doch bald darauf konnte Horst Husmann für unser Team mit einem eindeutigen Sieg gegen seinen jugendlichen Gegner nachlegen. Horst Lepold erhöhte danach auf 4:2 aus unserer Sicht. Ihm spielte die Zeitnot des Gegners in die Karten, der nach vier Stunden Spielzeit in hoffnungsloser Endspielstellung aufgeben musste.
Später war es dann Arndreas am Spitzenbrett, der mit einer von Anfang an überlegen geführten Partie den entscheidenden Punkt für unseren Mannschaftssieg holen konnte. Ein halber Brettpunkt von Kemi in totaler Remisstellung sorgte schließlich noch für den Endstand.
Die Gernsbacher bleiben trotz ihrer Niederlage auf dem zweiten Tabellenplatz hinter Klassenprimus Ötigheim II. Unsere Mannschaft hat mit dem unerwarteten Auswärtserfolg den Anschluss geschafft, und ist auf Platz 3 vorgerückt.

Für das Auswärtsspiel der Zweiten (Kreisklasse 2) war ich als Mannschaftsführer ebenfalls von sehr vielen Spielerausfällen geplagt. Zum Glück verlangte der Gegner Vimbuch III nur eine Vierermannschaft - also außer mir nochmal drei Akteure. So viele konnte ich bei unserer dünnen Personaldecke gerade noch mobilisieren.
Leider verlor dann Stefan am letzten Brett ziemlich schnell, doch auf Prince war wieder Verlass. Mit einem Sieg konnte er seine momentane Erfolgsserie weiter ausbauen. Nachdem ich meine Partie ebenfalls gewonnen hatte, lagen wir mit 2:1 vorne. Nun hätte Uwe den Mannschaftssieg klar machen können, doch daraus wurde leider nichts. Er stand bereits deutlich schlechter, als das Fallblättchen der Uhr die Partie im 37. Zug zu seinem Ungunsten beendete. So kam es für Ottenhöfen II zum fünften Mannschafts-Remis in Folge.
- Michael Armbruster -

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6. Runde vom 16. 02. 19 - Enttäuschende 4:4 - "Niederlage"

SC Ottenhöfen-Seebach : SC Muggensturm -- 4 : 4 Ottenhöfen-Seebach II : SK Gernsbach IV -- 3 : 3

Unsere Erste Mannschaft hatte sich eigentlich gute Chancen ausgerechnet im Duell mit Röss´l Muggensturm, dem Tabellennachbarn in der Bezirksklasse. Teamchef Horst Lepold und seine Mannen konnten schließlich mal wieder in Bestbesetzung antreten. Als die Gäste aus Muggensturm dann gar nur zu secht in unserem Vereinsheim eintrafen, schienen die beiden Mannschaftspunkte bereits so gut wie sicher.
Schon bald nach Spielbeginn hatte Kemi seine Partie siegreich beendet, und brachte Ottenhöfen gar mit 3:0 in Front. „Mein Gegner hat viel zu schnell gespielt, fast wie beim Blitzen", meinte unser Bulgare im Team dazu. Doch der Mannschaftskampf war noch lange nicht gewonnen. Kemi´s Sohn Kadir stand schlechter, und auch ein Blick auf die Bretter von Anderas und Eduard verhieß nicht viel Gutes. Bei Manfred und Horst Lepold war es ein zähes Ringen.
Nach und nach mussten dann sowohl Kadir, als auch Eduard und Andreas ihre Niederlagen eingestehen, und unsere Siegeshoffungen schwanden immer mehr dahin. Manfred, der auch einen Qualitätsvorteil nicht zum Gewinn nutzen konnte, willigte schließlich in das Remisangebot des Gegners ein. Nun stand es plötzlich 3,5:3,5, und die letzte noch laufende Partie von Horst musste die Entscheidung bringen. Mit einem Partiegewinn hätte unser Mannschaftsführer die Sache doch noch zu einem für uns glücklichen Ende führen können. Eine Fehlentscheidung von ihm verdarb ihm jedoch ein gewonnenes Endspiel, und so musste er nach 5 Stunden Spielzeit ebenfalls dem Remis zustimmen, was dann zum 4:4 - Endstand führte.
Damit steckt unsere Erste weiterhin im Mittelfeld der Bezirksklasse Mittelbaden fest. Bleibt nur zu hoffen, dass die Jungs am nächsten Spieltag besser in Form sind, um beim Tabellenzweiten Gernsbach II bestehen zu können.

Bei unserer zweiten Mannschaft ein identisches Bild: auch sie bestritt ein Heimspiel, nur halt in der Kreisklasse 2 gegen SK Gernsbach IV. Die Murgtäler kamen ebenfalls in Unterzahl an, und auch sie wehrten sich erfolgreich gegen die Niederlage.
Paul einigte sich bald mit seinem Gegner auf Remis, doch Robert und Uwe mussten nach Fehlern im Mittelspiel aufgeben. Auch der bisher verlustpunktfrei spielende Prince war eigentlich schon geschlagen, doch er hatte das Glück, dass sich sein Kontrahent im klassischen Endspiel "König und Bauer gegen König" nicht so gut auskannte und aus Versehen ein Patt produzierte. Ich selbst konnte meine Partie trotz eines dicken Fehlers letztlich gewinnen, sodass es immerhin noch zu einem Mannschafts-Remis reichte.
Für unsere Zweite war dies das vierte Unentschieden im vierten Spiel.
- Michael Armbruster -

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5. Runde vom 26. 01. 19 - Erfolgreicher Spieltag in Bühlertal

SC Bühlertal II : SC Ottenhöfen-Seebach -- 2½ : 5½ SC Bühlertal III : SC Ottenhöfen-Seebach II -- 3 : 3

Durch einem klaren Auswärtssieg gegen Bühlertal II hat unsere 1. Mannschaft den Anschluss an die Spitze der Bezirksklasse Mittelbaden geschafft. Mit 6:4 Punkten und nur 2 Zählern Rückstand auf das Führungsduo aus Ötigheim II und Gernsbach II belegt unsere Auswahl nunmehr Platz 5 in der Tabelle.
Obwohl sie diesmal auf Jungtalent Kadir Mestan verzichten mussten, waren die Achertäler an dem Abend die spielbestimmende Mannschaft. Dies haben sie nicht zuletzt den beiden hinteren Brettern zu verdanken, die diesmal den Ausschlag gaben: Robert Dörflinger mit überzeugendem Angriffsspiel und Horst Husmann mit erspieltem Materialvorteil konnten hier erstmals in dieser Saison ihre Partien gewinnen. Auch Eduard Braun an Brett 3 erspielte sich mit einem Qualitätsvorteil den vollen Brettpunkt. So lag unser Team schon bald mit 3:0 in Führung.
Nach etwa vier Stunden Spielzeit fiel dann die Entscheidung im Mannschaftskampf: In ausgeglichener Stellung einigten sich Kyamuran Mestan und sein Gegner an Brett 2 auf Remis. Kurz darauf zwang Andreas Manz seinen Kontrahenten zur Aufgabe, nachdem er diesen schon in der Eröffnung mit einem überraschendem Bauernopfer überspielt hatte. Mit nun 4½ Brettpunkten auf der Habenseite war für unsere Mannen die Sache geritzt.
Da war es auch nicht mehr weiter schlimm, dass unser - im bisherigen Saisonverlauf so überzeugend spielender - Teamchef Horst Lepold aus Versehen einen Turm „einstellte“, und deshalb seine Partie verlor. Zum Schluss sorgten noch Manfred Decker und Vittorio LoConte jeweils mit einem Remis für den Endstand.
„An diese Leistung anknüpfend, und dann hoffentlich wieder in Best-Besetzung kann das kommende Heimspiel gegen Röss’l Muggensturm mit breiter Brust angegangen werden“, meinte der sichtlich zufriedene Horst Lepold. Horst Husmann und Robert
Matchwinner: Horst Husmann (links) und Robert


Grund zur Zufriedenheit gab es auch bei unserer Zweiten, die parallel dazu an der gleichen Stätte gegen Bühlertal III spielte. Ich als Teamleiter hatte im Vorfeld eher mit einer dicken Klatsche für uns gerechnet, da ich auf viele gute, und zuverlässige Stammspieler verzichten musste, und nur mit einer „Notbesetzung“, und auch nur in Unterzahl antreten konnte. Erfreulicherweise hat aber Prince in dieser Saison einen richtig guten Lauf - ihm gelang bereits der dritte Sieg im 3. Einsatz. Ersatzspieler Viktor war gegen seinen jungen Kontrahenten ebenfalls erfolgreich, und sogar mir selbst gelang es mal wieder, einen Brettpunkt für die Mannschaft beizusteuern.
Zuvor hatte der junge Stefan Weber verloren, und auch Michael Bullert musste nach einem falschen Bauernzug im Endspiel die Segel streichen. Das Mannschafts-Remis in Unterzahl ist aber ein Ergebnis, mit dem wir uns durchaus glücklich schätzen können. Mit 5:5 Mannschafts-Punkten belegt die Zweite nun den 5. Platz in der Kreisklasse 2.
- Horst Lepold, Michael Armbruster -

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4. Runde vom 12. 01. 19 - Nochmal Glück gehabt

SC Ottenhöfen-Seebach : SC Weitenung II -- 4½ : 3½ Ottenhöfen-Seebach II : SK Ottenau III -- + : -

Am letzten Samstag fand der 4. Spieltag der laufenden Verbandsrunde statt. In der Bezirksklasse traf unsere 1. Mannschaft zu Hause auf Weitenung II, ein bis dato punktgleicher Gegner, bei dem sich Teamleiter Horst Lepold für seine Mannen durchaus gute Chancen ausrechnete. „Ein Sieg ist Pflicht, wollen wir die unteren Tabellenregionen verlassen“, hatte er im Vorfeld der Begegnung verkündet. Dieses Ziel schien durchaus erreichbar, zumal Horst mal wieder auf seine Bestbesetzung zurückgreifen konnte. Ottenhöfen war an allen Brettern nach Wertungszahlen deutlich besser besetzt, wie der Gegner - im Schnitt um 220 Punkte!
Dass die Weitenunger Reserve an diesem Abend trotzdem nicht zu unterschätzen war, musste Andreas am Spitzenbrett schon bald feststellen: Durch zu selbstsicheres und riskantes Angriffsspiel geriet er schon nach wenigen Zügen ins Hintertreffen, und musste nach einem weitern Fehler aufgeben. Zum Glück konnte Kadir den Rückstand gleich wieder wettmachen. Unser jugendliches Talent war mit Vorteil aus der Eröffnung gekommen, und konnte diesen bis zum Gewinn ausbauen. Manfred erreichte ein Remis durch Dauerschach. Danach beendete Eduard seine Parie erfolgreich - in gewohnt souveräner Manier hatte er seinen Kontrahenten überspielt. Nachdem aber Horst Husmann wegen Qualitätsverlust durch Springergabel aufgegeben hatte, war der Punktestand wiederum ausgeglichen.
Es stand nun 2½ : 2½, und Ottenhöfen war von dem erhofften Mannschaftssieg weit entfernt. Es spielten noch Vittorio, der auf Verlust stand, sowie Kemi mit Problemen und Horst Lepold, bei dem auch kein Vorteil zu erkennen war. Eine Pleite gegen die vermeintlich schwächeren Gäste schien sich abzuzeichnen. Horst konnte dann aber doch noch von der Endspielschwäche seines Gegners profitieren und den vollen Punkt einfahren - 3½ : 2½. Jetzt fehlte noch 1 Brettpunkt, aber von Vittorio war dieser nicht zu erwarten. Der stand deutlich schlechter und hatte eine Qualität weniger. Die Partie von Kemi schien nun das Zünglein an der Waage zu sein. Gewinnt er, sichert er damit den Mannschaftssieg für Ottenhöfen. Wenn er verliert, können die Weitenunger die Punkte mit nach Hause nehmen.
Beide Seiten hatten jeweils einen Bauern zur Dame umgewandelt, ansonsten besaß Kemi noch einen weitern Bauern, sein Kontrahent deren zwei, bei etwas schlechter Stellung. Kemi, der wusste was auf dem Spiel steht, hatte bereits zwei Remisangebote abgeleht, und setzte alles auf seinen einzigen Freibauern auf der a-Linie. Doch sein König - von ständigen Schachgeboten gejagt - musste ausgerechnet auf das Umwandlungsfeld flüchten. Dann kamen die gegnerischen Bauern ins Laufen. In dieser Situation musste Kemi froh sein, durch Dauerschach seinerseits das Unentschieden herbeizuführen zu können. Mannschafts-Remis also ?
Nein, denn siehe da: Vittorio hatte mit seinen Abwehr-Bemühungen doch noch Erfolg. Ein glänzend postierter Springer, der alle gegnerischen Einbruchsfelder abdeckte, sicherte auch ihm die Punkteteilung. Damit war der "Pflichtsieg" für unsere Erste doch noch geschafft, wenn auch denkbar knapp - große Erleichterung im Lager der Ottenhöfener. „Da haben wir wohl mehr Glück wie Verstand gehabt“, meinte auch Team-Kaptän Horst. Seine Truppe konnte mit ausgeglichenen Punktestand den 6. Tabellenplatz erklimmen, und sieht nun einem schweren Auswärtsspiel in Bühlertal entgegen.

Derweil kam unsere Zweite Mannschaft in der Kreisklasse 2 zu einem kampflosen Gewinn gegen Ottenau III. Die Murgtäler mussten die Begegnung wegen Spielermangel absagen.
- Michael Armbruster -

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3. Runde vom 01. 12. 18 - In Ötigheim nur Schadensbegrenzung möglich

SK Ötigheim II : SC Ottenhöfen-Seebach   5½ : 2½ SC Weitenung III : SC Ottenhöfen-Seebach II   2 : 2

Am vergangenen Wochenende hatte unsere Erste in der Bezirksklasse ein schweres Auswärtsspiel gegen den Klassenprimus und Tabellenführer SK Ötigheim II zu bewältigen. Leider musste Teamchef Horst Lepold auch noch auf die zwei Stammspieler Kadir und Horst Husmann verzichten, und seinen Kader mit Neuzugang Shahin und mir (Michael) auffüllen. Damit war klar, dass man gegen die Ötigheimer eher um Schadensbegrenzung bemüht sein musste.
Das die Reserve-Mannschaft aus dem Volksschauspiel-Dorf auch auf den hinterern Brettern kontinuierlich gut besetzt ist, merkte man daran, dass Shahin und ich als erste die Waffen strecken mussten. Shahin scheiterte mit einer unkonventionellen Spielweise mit offener Königsstellung und unterentwickeltem Damenflügel. Zwar hatte er noch eine Gewinnchance, die er aber leider übersah. Meine Partie verlief zunächst ausgeglichen, doch mein Gegner konnte auf der halboffenen d-Linie die Türme verdoppeln, und mit Unterstützung der Dame in meine Stellung einbrechen.
Horst Lepold
Horst konnte als Einziger
Ottenhöfener gewinnen
Es folgten danach drei Remis durch Vittorio, Manfred und auch Andreas am Spitzenbrett, der schon von Beginn an auf Punkteteilung bedacht war. Leider musste dann Kemi an Brett 2 aufgeben, was den Mannschaftssieg der Gastgeber besiegelte. Kemi hat nach eigenen Angaben zu passiv gespielt, und zu viele Fehler gemacht. Wenigstens konnte Horst Lepold wieder mal einen vollen Punkt für Ottenhöfen einfahren. Er hat in einer interessanten Partie einen Springer geopfert für zwei verbundene Freibauern im Zentrum. Sein Gegner musste die Figur wieder zurückgeben, um das Schlimmste zu verhindern, aber Horst gab den Vorteil nicht mehr her. In einem spannenden Bauernendspiel behielt er das bessere Ende für sich, und unterstrich damit seine momentane Formstärke. Er ist bis jetzt mit 2,5 aus 3 zusammen mit Andreas der erfolgreichste Ottenhöfener Spieler.
Nun war der Abend schon weit fortgeschritten, der Runden-Wettkampf entschieden, und nur Eduard spielte noch. Jeder erwartete hier ein baldiges Remis, damit die Heimreise angetreten werden konnte. Doch der Gegner lehnte Eduards Friedensangebot ab, und spielte unverdrossen weiter. Nach rund fünf Stunden Spielzeit unterlief Eduard im Endspiel dann doch noch der entscheidende Fehler, der zum Verlust der Partie führte.
Nach dieser (erwarteten) Niederlage hofft unser Team auf etwas einfachere Gegener und mehr Erfolg bei den noch anstehenden Aufgaben im neuen Jahr.

Unsere Zweite (Kreisklasse 2) hat ebenfalls auswärts gespielt, und zwar gegen das Vierer-Team Weitenung III. Auch hier war man eher von einer Niederlage ausgegangen gegen den favorisierten Gegner. Daher war es umso erfreulicher, dass Heidrun und Prince sich gegen ihre Kontahenten mit deutlich besserer Wertungszahl erfolgreich durchsetzten konnten. Für beide war es der zweite Sieg im zweiten Spiel, was sich sicher positiv auf das Selbstvertrauen ausgewirkt hat, nachdem sie in der letzten Saison in der höheren Klasse überhaupt nichts Zählbares erreichen konnten.
Paul verlor leider seine Parie, und auch Robert an Brett 1 musste sich nach langem Kampf seinem Gegner beugen. Trotzdem war man auf Ottenhöfener Seite mit dem unverhofften Mannschafts-Remis durchaus zufrieden.
- Michael Armbruster -

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2. Runde vom 03. 11. 18 - Zurück auf der Erfolgsspur

SC Ottenhöfen-Seebach : SC Iffezlheim II   5½ : 2½ Ottenhöfen-Seebach II : OSG Baden-Baden VIII   3 : 3

Nach der Pleite zum Auftakt endlich mal wieder eine überzeugende Vorstellung unserer ersten Mannschaft: Im heimischen Spiellokal konnte sie das Bezirksklassen-Duell gegen Iffezheim II mit 5,5 : 2,5 für sich entscheiden.
Der erste Brettpunkt für Ottenhöfen kam diemal von Eduard - etwas ungewöhnlich für ihn, der oftmas die längsten Partien spielt. Sein Gegner hatte nach einem Fehler im Mittelspiel aufgegeben. Unterdessen waren an den anderen Brettern schon vereinzelt Vorteile für unsere Akteure zu erkennen. Einige Zeit blieb noch alles ruhig, dann - nach etwa 3 Stunden Spieldauer - ging es Schlag auf Schlag: Kadir, Horst Lepold und auch Andreas am Spitzenbrett beendeten ihre Partien fast gleichzeitig, und alle drei konnten ihre Stellungs- und Materialvorteile in Siege ummünzen. Da es nun schon 4:0 für uns stand, wollte Kemi eigentlich ein mannschaftsdienliches Remis anbieten, doch Manfred kam ihm noch zuvor: Er hatte im Endspiel einen Läufer für zwei Bauern. Diesen Läufer musste er aber hergeben, um einen gegnerischen Freibauern zu eleminieren. Zum Schluss hatten beide Kontrahenten dann nur noch je eine umgewandelte Dame, und den König auf dem Brett, also Remis. Damit war der Mannschaftskampf zu unseren Gunsten entschieden. Kemi spielte weiter, und gewann dann noch, weil sein Gegenüber die Bedenkzeit überschritten hatte.
Zwar wurden danach die beiden letzten Bretter noch eine Beute der Gäste aus Iffezheim, doch ist das Endergebnis ein schöner, verdienter Erfolg für unsere Erste. Auch Team-Chef Horst Lepold konnte einen überzeugenden Partiegewinn dazu beisteuern. "Ich bin sehr zufrieden, vor allem bin ich auch mit meiner Partie zufrieden", meinte er erleichtert. Mit ausgeglichenen Punktekonto rangiert Ottenhöfen nun im Mittelfeld der Tabelle.

Unser Reserve-Team kämpfte derweil - ebenfalls zu Hause - mit einer Sechser-Mannschaft in der Kreisklasse 2 gegen Baden-Baden VIII. Hier konnten Danail, Prince und auch Heidrun gegem ihre jugendlichen Kontrahenten relativ leicht gewinnen. Hubert spielten leider die Nerven einen Streich, und auch Uwe und ich verloren.
So kam es am Ende zu einem friedlichen 3:3 Mannschafts-Remis.
- Michael Armbruster -

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1. Runde vom 13. 10. 18 - Es kann nur besser werden

SC Ottenhöfen-Seebach : SK Ottenau II   2½ : 5½ Röss´l Muggensturm II : Ottenhöfen-Seebach II   + : -

Das war für uns ein klassischer Fehlstart in die neue Bezirksrunden-Saison am vergangenen Samstag zu Hause gegen Ottenau II. Es fing schon damit an, dass in unserer Ersten zwei Stammspieler absagten, und ich die besten Leute aus der Zweiten nach oben abgeben musste. Auch hier gab es zahlreiche Spieler-Absagen. Ich mobilisierte die letzten Reserven unserer bescheidenen Rangliste, es reichte trotzdem nicht. Als sich dann auch noch die beiden Ersatzsleute für die Erste ebenfalls krankmeldeten, musste ich schweren Herzens das Spiel unserer Zweiten gegen Muggensturm II (Kreisklasse 2) absagen.
So konnten wenigstens Heidrun und ich die Lücken in der ersten Mannschaft schließen. Dies sollte aber nichts nützen: im Mannschaftskampf bekam ich von meinem Ottenauer Gegenspieler eine Eröffnung serviert, die ich gar nicht kannte, und völlig falsch behandelte. Die Partie war dann schon beendet, bevor sie richtig begann. Auch Heidrun stellte schon sehr früh eine Figur ein. Sie mühte sich noch recht lange auf verlorenem Posten, am Ende aber vergebens. Und es kam noch schlimmer:
Unser Routinier Eduard vergallopierte sich im Mittelspiel. Sein Versuch, einen Bauern zu gewinnen, scheiterte. Als er den Fehler bemerkte, war seine Stellung kaputt, und der folgende Mattangriff seines jungen Gegners nicht mehr aufzuhalten. Auch Horst Husmann musste seinem Gegner Raphael Merz zum Sieg gratulieren, obwohl er die Partie lange ausgeglichen halten konnte. Die Gäste von der Murg lagen nun schon mit 4:0 in Front, und in den noch laufenden Begegnungen stand nur Kadir wirklich besser.
Das erste Zählbare für uns konnte Teamchelf Horst Lepold beisteuern, der sein Spiel etwes glücklich ins Remis rettete. Den ersten Partiegewinn für Ottenhöfen holte sich Andreas an Brett 1. Nachdem es hier lange nach Remis aussah, hatte er sich einen marginalen Vorteil erspielt. Als sein Gegner dann noch einen Bauern einstellte, war die Sache bald zu Gunsten von Andreas entschieden. Kurz darauf konnte auch Kadir sein gutes Spiel mit dem vollen Punktgewinn krönen.
Leider war dies seinem Vater Kemi nicht beschieden: unser ansonsten sehr zuverlässige Punktelieferant hatte nach eigenen Angaben seinen jungen Kontrahenten etwas unterschätzt und zu passiv gespielt. Einen in der Eröffnung gewonnenen Bauern musste er später wieder zurückgeben, und als dann noch weiteres Material verloren ging, war die Partie nicht mehr zu halten.
Kurz gesagt: der vergangene Samstag war wirklich nicht unser Tag! Es kann eigentlich nur besser werden - beim nächsten Mal hoffentlich mit besserer Mannschaftsaufstellung.
- Michael Armbruster -

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