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Unsere Vereins-Chronik

Hier lesen Sie die Entstehungsgeschichte des Schachclub Ottenhöfen-Seebach.
Der Text entstand anlässlich der 25-Jahr-Feier des Vereins im Jahre 2007, und war in der damaligen Festschrit abgedruckt.

Unter den folgenden Links sehen Sie auch eine:
 

25 Jahre Schachclub Ottenhöfen-Seebach -
eine Vereinsgeschichte...

Die Gründung

Bereits im Jahre 1981 bildete sich in Ottenhöfen ein kleiner Kreis junger, schachbegeisterter Leute, die sich im ehemaligen Cafe "Schlott" (heute Gasthaus "zum Holzwurm") mehr oder weniger regelmäßig trafen, um Schach zu spielen.
Bald keimte bei den Schachfreunden der Gedanke auf, einen eigenen Verein zu gründen. Am 18. 11. 1982 war es dann soweit: der "Schachclub Ottenhöfen-Seebach" wurde im Cafe "Schlott" aus der Taufe gehoben. Horst Lepold aus Ottenhöfen wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der damals noch junge Bürgermeister Dieter Klotz, konnte als passives Mitglied gewonnen werden. Er finanzierte auch die ersten vereinseigenen Schachutensilien und spendete den Grundstock für die Vereinskasse.

Die ersten Jahre

Durch Schachfreund Martin Benz entstand der Kontakt zum Schachclub Appenweier. Hier lernten die Neulinge den Umgang mit der Schachuhr und dem Notationszettel. Es folgten Anfang 1983 einige Freundschaftsspiele. Mit Beginn der Saison 1983/84 startete der junge Verein auch bei den Verbandsrundenspielen des Schachbezirk Mittelbaden in der Kreisklasse 2.
Bei der ersten Generalversammlung im Jahr 1984 wurde Manfred Decker zum Vorsitzenden gewählt. Es erfolgte die Verlegung des Vereinsheimes ins Hotel "Wagen".

Im Jahr 1985 musste Manfred Decker sein Amt aus beruflichen Gründen wieder aufgeben – Horst Lepold stellte sich erneut zur Verfügung. In diesem Jahr beteiligte sich der junge Verein erstmals am alljährlich "Dorfbrunnenfest" in Ottenhöfen. Mit viel Engagement und Fachwissen wurde in Eigenleistung ein Verkaufsstand gebaut.
In den folgenden Jahren konnte die Vereinskasse aus dem Reinerlös des Getränke- und Vesperverkaufs während der Festtage aufgebessert werden. Außerdem wurde der Schachclub im Dorf und darüber hinaus bei der Bevölkerung bekannt.

Aufbau der Schachjugend

Im Jahre 1986 begann die Ära von Hubert Decker als Vorsitzender. Er bemühte sich erfolgreich darum, Jugendliche für das Schachspielen zu gewinnen, und gründete eine Jugendabteilung, die er regelmäßig trainierte. Dafür bekam er von der Gemeinde einen Raum in der alten Schule zur Verfügung gestellt.
Auch im geselligen Bereich wurde der Verein aktiv:
er beteiligte sich an Hobbyturnieren der örtlichen Vereine in Ottenhöfen und Seebach (z.B. Fußball, Tennis, Schießen). Es wurden jährlich ein Grillfest und eine Weihnachtsfeier für die Mitglieder organisiert. Größter sportlicher Erfolg war sicherlich der Aufstieg in die Kreisklasse I in der Saison 1989/90. Mehrere Neuzugänge guter Schachspieler machten dies möglich.
Nachdem in der Saison 1984/85 schon einmal vorübergehend eine zweite Mannschaft gemeldet werden konnte, hat man nun ab 1992/93 dauerhaft eine "Zweite" ins Rennen geschickt. Diese wurde vor allem mit den Nachwuchskräften aus dem Jugendtraining besetzt.

Der Eintag ins Vereinsregister

Im Jahr 1992 gab es mehrere wichtige Momente für den Schachclub.: so wurde auf Initiative von Hubert Decker die Eintragung ins Vereinsregister am Amtsgerichts Achern vollzogen. Bei der Generalversammlung am 27. 5. 1992 wurde Vorsitzender Hubert Decker durch den jungen Tobias Huber abgelöst.
Zum 30. 6. 1992 erfolgte der Umzug des Vereins vom Hotel „"Wagen" in die "Sportklause" (heute Gasthaus "Waldblick").
Schließlich durfte der Schachclub im Dezember 1992 sein 10-jähriges Bestehen feiern. Dazu fand ein Jubiläumsabend mit vielen Ehrungen im Gasthaus "Auerhahn" statt.
Im Jahr 1993 trat Tobias Huber wieder zurück und der bisherige "Vize" Hans-Martin Günther übernahm den Vorsitz. Im selben Jahr wurde erstmals ein Schachturnier der örtlichen Vereine und ein Hobbyschachturnier durchgeführt. Seit 1995 wird auch alljährlich das offene Schachturnier um den Achertalpokal ausgetragen. Durch diese Aktivitäten konnten weitere Vereinsmitglieder hinzugewonnen werden.

Am 15. 7. 1995 fand in der "Sportklause" ein Simultanturnier an 22 Brettern statt. Durch Beziehungen von Schachkamerad Reinhold Faißt konnte hierfür Spitzenspieler Wolfgang Gerstner (damals SF Karlsruhe, 2. Bundesliga) verpflichtet werden.

Das ereignisreiche Jahr 1997

Im Frühjahr ´97 wurde das Vereinsheim von der "Sportklause" in das "Seebachhotel" in Hinterseebach verlegt. Der große Saal im Dachgeschoss, der dort allein dem Schachclub zur Verfügung stand, ermöglichte es, erstmals die Ausrichtung des Mittelbadischen Schachkongresses im September ´97 zu übernehmen – sicher ein sportliches Highlight in der Vereinsgeschichte.
Ein kultureller Höhepunkt war die Teilnahme an der 650-Jahr-Feier in Seebach. Der Verein beteiligte sich mit einem Motivmagen am großen Festumzug am 3. 8. 1997. Idee und Initiative für diesen Wagen kamen von Schachfreund Klaus Pfeifer.

Leider wurde das Seebachhotel im Herbst 1997 verkauft, und der Schachclub musste sich abermals eine neue Bleibe suchen. Hier kam der Zufall zu Hilfe:
im ehemaligen Schul- und Rathaus im Ortsteil Furschenbach wurden drei Räume frei. Die Gemeindeverwaltung Ottenhöfen war auch bereit, diese Räume dem Verein zur kostenlosen Nutzung zu überlassen. So kam der Schachclub Ende 1997 zu einem eigenen Vereinsheim, dass uneingeschränkt zur Verfügung stand. Neben vielen Vorteilen kam natürlich auch eine Menge Mehrarbeit auf die Vereinsmitglieder zu. So wurden die Räumlichkeiten mit vereinten Kräften umgebaut und renoviert, sowie mit passenden Möbeln ausgestattet. Außerdem musste von nun an die Bewirtung während der Clubabende und den Rundenspielen selbst organisiert werden.

Doch die Vorteile eines eignen Vereinsheimes überwiegten. So konnte z.B. auch die Jugendarbeit unter der Leitung von Peter Galli und Hubert Decker intensiviert werden. Später übernahm Arnd Braun diese Aufgabe, Hubert Decker unterstützte ihn weiterhin dabei.

Die sportlichen Erfolge

Im Jahr 1999 übernahm Michael Armbruster die Aufgabe der Vereinsführung von Hans-Martin Günther. Am 28. 4. 2000 konnte der Schachclub die Einweihung seines neu hergerichteten Vereinsheimes feiern. Die Saison 2000/01 wurde mit dem Aufstieg der "Ersten" in die Bezirksklasse gekrönt.

Im Jahr 2003 konnte auch die II. Mannschaft wieder in die Kreisklasse 2 aufsteigen (durch Verzicht von Bühlertal III), nachdem sie zwischenzeitlich in die Niederungen der 3. Kreisklasse abtauchen musste. Seit dem Jahr 2006 darf die "Zweite" gar in der Kreisklasse 1 antreten.
Unter der Leitung von Arnd Braun erlebte das Jugendtraining eine Blütezeit. Um der stetig wachsenden Zahl von Jungendspieler gerecht zu werden, wurde die Anzahl der Mannschaften aufgestockt. Nachdem schon zur Saison 1997/98 ein drittes Team ins Rennen ging, konnte man 2003/04 sogar mit einer "Vierten" antreten.

Dies war aber mit sehr großem organisatorischem Aufwand verbunden, und führte oft zu Problemen, da die Jugendlichen nicht so zuverlässig zur Stelle waren, wenn wieder ein Verbandsrunden-Spieltag anstand. Zukünftig wird man sich wieder auf drei Mannschaften beschränken, und versuchen, das Jugendtraining weiter zu entwickeln.

Ottenhöfen, im November 2007
 

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