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Spielberichte der Verbandsrunde <<   2017 / 18   >>

8. Runde vom 22. 04. 18 - Ordentliche Leistung in Iffezheim

SC Iffezheim : Ottenhöfen-Seebach   5 : 3

Auf unserer Abschiedstour aus der Bereichsklasse absolvierten wir unsere Auswärtsbegegnung am zweitletzten Spieltag gegen den SC Iffezheim mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung.
Die favorisierten Gastgeber, die an allen Brettern eine höhere Wertungszahl aufwiesen, konnten sich aber verdient durchsetzen, und bescherten uns eine 3:5 - Niederlage. Es sah zwar lange Zeit nach einem Mannschaftsremis aus, aber die Niederlagen von Andreas an Brett 1 und von mir an Brett 4 entschieden die Begegnung zu Gunsten des Spargel- und Erdbeerdorfes, da alle anderen Partien mit Remis endeten.
Als sicherer Absteiger können wir nun auch gelassen dem letzten Spieltag entgegen sehen, an dem wir die erste Mannschaft des SC Appenweier bei uns in Ottenhöfen erwarten.
- Horst Lepold -

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7. Runde vom 21. 03. 18 - Duell auf Augenhöhe

Ottenhöfen-Seebach : SF Lichtental   4 : 4 Ottenhöfen-Seebach II : SF Sasbach IV   + : -

Was sich schon seit Längerem abzeichnete, ist nun seit letztes Wochenende so gut wie sicher: unsere 1. Mannschaft wird nach dem einjährigen Gastspiel in der Bereichsliga Süd am Ende der Saison wieder in die Bezirksklasse zurückkehren müssen. Das mit Spannung erwarteten Kellerduell gegen die Schachfreunde Lichtental entwickelte sich zu einem Match auf Augenhöhe, bei dem es unseren Jungs aber wieder nicht zum erhofften Mannschaftssieg reichte.
Schon nach gut zwei Stunden Spielzeit brachte uns Horst Husmann mit seinem Partiegewinn gegen die Gäste von der Oos in Führung. Die konnten jedoch prompt ausgleichen, da Kadir leider verlor. Die folgenden vier Partien endeten alle mit Remis, auch die von Andreas an Brett 1 gegen den DWZ-starken Lichtentaler Daniel Ackermann.
Beim Zwischenstand von 3:3 waren also noch zwei Partien am Laufen: die von Teamchef Horst Lepold und die von Kemi, der besser stand und Qualitäts-Vorteil hatte. Erfahrene Kiebitze meinten hinter vorgehaltener Hand: „Das Ganze endet wohl 4:4“. Genau so kam es dann auch: Kemi holte sich den 6. Brettpunkt in der laufenden Saison – er bleibt damit unangefochten unser erfolgreichster Spieler. Horst versuchte noch alles, konnte aber seine schlechtere Stellung gegen den starken Kontrahenten nicht mehr halten, und verlor. Er haderte danach mal wieder mit seinem Spiel, denn zum einen hatte er in der Analyse einen entscheidenden Fehler gefunden, zum anderen hatte er während der Partie ein Remis-Angebot er von seinem Gegenspieler abgelehnt. Zu dem Zeitpunkt war die Spielsituation aber so, dass es besser erschien, weiterzuspielen. Da kann man ihm keinen Vorwurf machen.
Zumindest die Lichtentaler waren dann sichtlich froh über das letztendlich leistungsgerechte Mannschafts-Remis. Sie brauchen als 8. der Tabelle auch jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. Ob es am Ende reicht, und wer unsere Erste in die Bezirksklasse begleiten wird, müssen die letzten zwei Spieltage zeigen.

Für die Zweite in der Kreisklasse 1 ist die Saison bereits vorbei, und sie endete mit einem kampflosen Sieg, da der Gegner Sasbach IV keine Mannschaft stellen konnte. Unsere Reserve war in dieser Saison selten in Bestbesetzung, und in der Klasse klar überfordert – ganze drei erspielte Brettpunkte aus vier Begegnungen (bzw. 30 Partien), das sagt eigentlich alles. Dennoch: die Mannschaft kam ohne eigenes Zutun auf den 6. Tabellenplatz. Mit Sasbach IV (zweimal nicht angetreten) und Weitenung III (Rückzug) stehen bereits zwei Absteiger fest. Ob unsere Zweite in der nächsten Saison aber nochmal als Achter-Mannschaft in dieser Klasse antreten kann, scheint momentan zumindest sehr fraglich.
- Michael Armbruster -

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6. Runde vom 18. 02. 18 - Niederlage mit großen Personalsorgen

SC Bühlertal : Ottenhöfen-Seebach   6 : 2 OSG Baden-Baden VII : Ottenhöfen-Seebach II   + : -

Erfanhrene 'Kaffeesatzleser' und Kenner der Szene hatten es ja schon im Vorfeld prophezeit: "In Bühlertal wird wohl für die Ottenhöfener nichts zu holen sein". Als dann noch klar wurde, dass an diesem Spieltag sehr viele unserer Leute ausfallen, und auch die erste Mannschaft auf zwei ihrer Stammspieler verzichten muss, wurde es natürlich richtig schwer. Der Spielermangel hat sich bei unserer dünnen Personaldecke derart ausgewirkt, dass die zweite Mannschaft gar nicht antreten konnte, und das Auswärtsspiel in der Kreisklasse 1 gegen Baden-Baden VII kampflos abgeben musste.
Die Erste (Bereichsliga Süd) fuhr dann am Sonntag mit einer Ersatzspielerin, aber dennoch in Unterzahl zum SC Bühlertal. Für die Gastgeber wurde es so nicht allzu schwer, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Positiv zu erwähnen ist aus unserer Sicht natürlich noch das Abschneiden von Kemi Mestan, unserem erfolgreichsten Spieler in dieser Saison, und seinem Sohn Kadir: beide konnten ihre Partien gewinnen, und das Endergebnis etwas erträglicher gestalten.
Trotzdem: nach dieser erneuten Niederlage ist das Saisonziel 'Klassenerhalt' nun in weite Ferne gerückt. Spannung verspricht lediglich noch der kommende Spieltag, an dem unsere Akteure zu Hause die Schachfreunde Lichtental um Ferdinand Bäuerle erwarten. Die Kurstädter mussten am letzten Wochenende eine unerwartete Niederlage gegen Ottenau hinnehmen, und bräuchten nun unbedingt einen Erfolg gegen uns, um nicht selbst noch in Abstiegsnöte zu geraten. Für unsere Spieler um Horst Lepold ist es hingegen wohl die allerletzte Chance, den Kampf um den Klassenerhalt doch nochmal offener zu getalten. Man darf gespannt sein.
- Michael Armbruster -

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5. Runde vom 28. 01. 18 - Endlich mal was auf dem Punktekonto

Ottenhöfen-Seebach I : SF Hörden II   4 : 4 Ottenhöfen-Seebach II : SC Weitenung II   1½ : 6½

Leider hat es trotz starker Leistung unserer Ersten zu Hause gegen Hörden II letztendlich nicht ganz zum ersten Mannschaftssieg in der Bereichsklasse gereicht. Aber die Schützlinge von Teamchef Horst Lepold können auch auf den ersten Mannschaftspunkt stolz sein.
Horst haderte hernach wieder einmal mit seinem Spiel: „Nach Analyse meiner Partie gegen Rahner, mußte ich zum wiederholten Male feststellen, dass mir diese Saison der Weg zum 'lucky Punch' scheinbar verschlossen bleibt: in einer hochinteressanten Partie hätte ich bei korrektem Spiel durchaus gewinnen können, was dann zum Mannschafts-Erfolg gereicht hätte". Horst meinte anschließend zum Spielverlauf:
„Nach 1½ Std. einigten sich Andreas und sein Gegner Kramer an Brett 1 in ausgeglichener Stellung auf Remis. Unser Jungstar Kadir brachte uns schließlich nach 3 Std. Spielzeit gegen Berwanger in Führung. Dies wurde eine halbe Stunde später durch die Niederlage von Heidrun an Brett 8 leider wieder ausgeglichen. Dann schlug unser Punktelieferant Kemi mit einem souveränen Sieg gegen Peponis wieder zu. Leider konnte dann Vittorio seinen Figurenvorteil nicht verwerten, da seine Königsstellung zu offen und anfällig war, was zur Niederlage führte. Jetzt ging es Schlag auf Schlag: Nach 4 Std. einigte ich mich in ausgeglichener Stellung mit Rahner auf Remis, Eduard rang seinen Gegner Karcher an Brett 2 nieder und Manfred mußte der Quali seines Gegners Bettendorf Tribut zollen, und aufgeben. Somit kam es nach nicht mal 4½ Stunden zum 4:4 - Endstand.
Auf dieser Leistung können wir aufbauen und wir haben wieder mal bewiesen, dass wir in der Liga keineswegs nur Kanonenfutter sind. Weiter geht’s am 18.02. in Bühlertal."

Unsere Zweite tut sich weiterhin sehr schwer, und muss der Spielstärke in der Kreisklasse 1 Tribut zollen. Beim Heimspiel am Vorabend gegen die Weitenunger Reserve konnte ich als Mannschaftsführer zwar fast auf Bestbesetzung zurückgreifen, aber wir waren dennoch nicht ganz ebenbürdig.
Am meißten hat mir noch Robert an Brett 1 imponiert: Er konnte seinen Gegner in eine Eröffnungsfalle locken, und ihm einen ganzen Turm abnehmen. Leider fand er dann nicht den richtigen Weg, um den Sack zu zu machen - sein angeschlagener Kontrahent kämpfte sich in die Partie zurück. Robert, der langsam seinen Vorteil einzubüßen drohte, nahm dann das Remisangebot an.
Auch Hans-Martin und Paul konnten trotz stärkerer Gegner ebenfalls ein Remis erreichen. Die anderen Partien konnten die Weitenunger für sich entscheiden, sodaß sie die Begegnung verdient gewannen. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen, nur wenn man gegen Bessere spielt, kann man etwas dazulernen.
- Michael Armbruster -

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4. Runde vom 14. 01. 18 - Weiter auf der Verliererstraße

SC Rastatt : Ottenhöfen-Seebach   6½ : 1½ SC Gernsbach III : Ottenhöfen-Seebach II   7½ : ½

Während es in der vergangenen Saison für unsere 1. Mannschaft fantastisch gut lief, und die Runde mit der Meisterschaft gekrönt wurde, geht es dieses Mal in der Bereichsliga leider wieder anders herum. Dabei hatte sich Teamleiter Horst Lepold für das Auswärtsspiel gegen den SC Rastatt einiges vorgenommen, um endlich mal was Zählbares für den Klassenerhalt zu erreichen. Dennoch konnte die Mannschaft auch im Hotel "Brückenhof" bei Weitem nicht an die vergangenen Erfolge anknüpfen. Trotz Bestbesetzung kam sie an der Murg erneut deutlich unter die Räder. Da die Rastatter sehr gut aufgestellt hatten, und an den meisten Brettern eine deutlich höhere DWZ-Zahl aufwiesen, konnte man hier aber auch keine Wunder erwarten.
„Außer Spesen nichts gewesen“, meinte Horst danach ernüchtert. „Obwohl lange Zeit nur Horst Husmann schlechter stand, holten wir letztendlich nur 1,5 Punkte, wobei Eduard, Kadir und Manfred jeweils ein Remis beisteuerten. Weder Vittorio noch ich konnten eine bessere Stellung nach der Eröffnung verwerten. Im Gegenteil: Ungenauigkeiten im Spiel führten sogar noch zu Verlusten der Partien“ - so sein Statement.
Klar, dass seine Truppe auch weiterhin das Tabellen-Schlusslicht bildet, und hoffen muss, das in den noch kommenden Begegnungen mal der Knoten platzt.

Das Gleiche gilt auch für die Zweite, die in der Kreisklasse 1 einfach kein Bein auf den Boden bekommt. Dazu kam diesmal noch, dass unsere Reserve am vergangenen Samstag auf einige gute Spieler verzichten musste. Mangels Ersatz waren wir gar gezwungen, in Unterzahl zum Auswärtsspiel gegen Gernsbach III zu fahren.
Während dem Spiel hatte dann noch am ehesten Viktor die Chance auf einen Partiegewinn. Durch einen groben Leichtsinnsfehler machte er sich aber leider seinen Vorteil wieder zunichte. So wie er, mussten sich dann nach und nach alle meine Mannschaftskollegen ihrem Gegener geschlagen geben. Mein Remis war da nur noch eine leichte Ergebnis-Kosmetik.
- Michael Armbruster -

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3. Runde vom 03. 12. 17 - Herbe Niederlagen für beide Mannschaften

SC Ottenhöfen : SC Neumühl   1 : 7 SC Ottenhöfen II : SC Rastatt II   0 : 8

Heute empfing unsere Erste in der Bereichsliga Süd zu Hause den Tabellenführer SC Neumühl - eine Mannschaft, die zum ersten Mal bei uns im Achertal zu Gast war. Der Schachclub aus dem Kehler Stadtteil kam wie erwartet, mit einer bärenstarken Truppe, die unserer nach DWZ an allen Brettern überlegen war. Teamleiter Horst Lepold, der seine beste Besetzung aufbieten konnte, hatte seinen Schützlingen im Vorfeld der Begegnung empfohlen, die Wertungszahl des Gegners zu ignorieren, und versuchen, das eigene Spiel durchzubringen.
Die Ottenhöfener gaben auch ihr Bestes, konnten in ihren Partien lange Zeit gut mithalten, aber nach der einen oder anderen Ungenauigkeit, setzte sich der bessere Gegner doch durch. Zwar konnte sich Andreas am Spitzenbrett, der immer für ein Remis gegen bessere Spieler gut ist, auch heute frühzeitig mit dem stärksten Neumühler Spieler auf Punkteteilung einigen. Danach verloren aber nacheinander Eduard, Horst Husmann, Kadir und Manfred ihre Partien.
Horst Lepold, der ebenfalls ein Remis schaffte, trauerte hinterher seiner vergebenen Gewinnchance nach, einem Mehrbauer, den er aber nach falschen Abtausch wieder zurückgeben musste. Auch bei Vittorio wäre vielleicht mehr drin gewesen - er hatte, wie die Analyse zeigte, einen guten Gewinnzug übersehen, und geriet dann in ein verlorenes Endspiel. Die längste Partie des Tages spielte Kemi: er lieferte sich mit seinem Kontrahenten ein spannendes Endspielduell, bis er sich nach über 6½ Stunden und mehr als 100 Zügen doch noch dem gegnerischen Vorteil beugen musste.
Das Endergebnis von 1:7 spricht eine deutliche Sprache, und ist für die Gäste auch nicht unverdient - sie waren einfach besser. Die Neumühler, die letzte Saison sehr unglücklich aus der Landesliga absteigen mussten, sind nun auf gutem Weg wieder dorthin zurück. Sie sind weiterhin Tabellenführer und, da Mitkonkurrent Sasbach II ersatzgeschwächt in Lichtental strauchelte, als einzige Mannschaft der Liga noch ohne Verlustpunkt. Unsere Erste ist nun nach der 3. Niederlage im dritten Spiel abgeschlagen Letzter, und muss zusehen, dass sie in den kommenden Begegnungen gegen etwas einfachere Konkurrenz noch zu Punkten kommt.

Das Heimspiel unserer Zweiten am Vorabend in der Kreisklasse 1 war ebenfalls eine sehr einseitige Angelegenheim. Gegen Tabellenführer Rastatt II, den Absteiger aus der Bezirksklasse hatte ich mir eh nicht viel ausgerechnet, zumal mir die Hälfte der Stammspieler eine Absage erteilte, und ich auf alle verfügbaren Reserveleute zurückgreifen musste. Und so kam es auch: die Gäste um Spitzenspieler Nikolaus Sentef waren uns an allen Brettern deutlich überlegen, während meine Mitstreiter und ich durch Fehler und Einsteller Material einbüßten, und allesamt in Nachteil gerieten. Die Folge davon war die blamable Höchststrafe von 0:8.
So mussten heute unsere beiden Teams gegen überlegene Mannschaften herbe Niederlagen einstecken. Ein Spieltag zum Vergessen - wir müssen ihn abhaken, und nach vorne schauen, es stehen ja noch einige Spieltage aus.
- Michael Armbruster -

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2. Runde vom 05. 11. 17 - Am Ende setzten sich die Favoriten durch

SF Sasbach II : Ottenhöfen-Seebach I   5 : 3 SC Weitenung III : Ottenhöfen-Seebach II   - : +

Dass das Auswärtsspiel in der Bereichsliga gegen Sasbach II recht schwer werden würde, war Horst Lepold und seinen Leuten von unserer Ersten schon klar. Aber sie konnten diesmal in Bestbesetzung ins Lenderdorf fahren, und hofften insgeheim, dass ihnen eine Überraschung gelingen würde.
Tatsächlich sah es zunächst gar nicht so schlecht aus für uns: nach ca. 3,5 Stunden Spielzeit standen bereits vier Remis von Eduard, Andreas, Vittorio und Manfred zu Buche - es war also noch alles offen. Nach einer weiteren Stunde konnten wir sogar dank dem Partiegewinn von Kemi in Führung gehen. Dabei war unser bulgarischer Top-Scorer sehr schlecht aus der Eröffnung gekommen, stand eigentlich schon platt und musste mehrere Bauern geben, konnte aber plötzlich einen sehenswerten Mattangriff aufs Brett zaubern. Der unterentwickelte Damenflügel seines Gegners kam ihm dabei sehr zu Hilfe. Nun machte sich im Ottenhöfener Lager Zuversicht breit - sollte hier wirklich noch etwas zu holen sein, wenigstens ein Mannschaftsremis?
Dazu musste halt noch ein Brettpunkt her, aber Horst Husmann und Kadir standen schlecht. Sie mussten dann auch bald ihre Partien aufgeben, und Teamchef Horst Lepold war nun als einziger noch am Spielen. Wie schon so oft, sollte er als Letzter, umringt von einer Zuschauer-Traube, die Kohlen für seine Mannschaft aus dem Feuer reißen. Er kämpfte tapfer gegen das junge Sasbacher Talent Johanna Ehmann, konnte sogar Vorteil erlangen, und einen Bauern gewinnen. Ein gefählicher Freibauer seiner Gegnerin brachte ihn aber nochmal in Bedrängnis. Dann spielten ihm die Nerven einen Streich, und er stellte einen Turm ein. Dann war´s natürlich vorbei - schade.
Kemi Mestan
Kemi konnte gewinnen
Horst und seine Mitstreiter können aber trotzdem zufrieden sein mit der gezeigten Leistung: sie konnten besser mithalten, als wie befürchtet, und zu einer Punkteteilung gegen den Favoriten, der an allen Brettern nach DWZ stärker besetzt war, hat nicht viel gefehlt. Man war sich einig: hätten sie vor vier Wochen in Hörden genauso gut gespielt, wäre dort mehr drin gewesen. So aber steht unsere Erste nach zwei Niederlagen auf dem letzten Tabellenplatz, und nächstes Mal empfängt sie zu Hause mit dem SC Neumühl einen Gegner, gegen den sie in der Verbandsrunde noch nie gespielt hat. Dieser Absteiger aus der Landesliga präsentiert sich momentan als Tabellenführer. Das Match gegen den noch unbekannten Kontrahenten wird also bestimmt nicht leichter werden, als das heutige.

Unsere zweite Mannschaft kam in der Kreisklasse 1 zu einem kampflosen Gewinn, da der Gegner Weitenung III leider wegen Spielermangel die Begegnung absagen musste.
- Michael Armbruster -

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1. Runde vom 08. 10. 17

SK Ottenau I : Ottenhöfen-Seebach I   6 : 2 SC Ottenau II : Ottenhöfen-Seebach II   7 : 1

Am ersten Spieltag der neuen Saison kam es zu einem doppelten Duell zwischen unserem Verein und dem SK Ottenau, bei der wir zweimal deutlich den Kürzeren zogen.
Nach der Meisterschaft unserer Ersten in der Bezirksklasse in der vergangenen Saison, war für Sie nun die Premiere in der Bereichsliga als Gast des SK Ottenau I, die jedoch gründlich daneben ging. Außer Andreas und Kemi, die nach einem 0:6-Zwischenstand, durch ihre Erfolge das Ergebnis noch etwas verschönern konnten, erreichte kaum ein Spieler Normalform. Zumindest ein Mannschaftsremis gegen einen nicht in Bestbesetzung angetretenen Gegner wäre möglich gewesen. Aber unser Team konnte ja selbst nicht in stärkster Aufstellung ins Murgtal reisen, da just Neuzugang Vittorio Lo Conte nicht zur Verfügung stand. Stattdessen musste Heidrun aus der Zweiten aushelfen und den Kader komplettieren.
Wahrscheinlich müssen die Ottenhöfener in dieser Klasse noch viel Lehrgeld bezahlen. Aber wie heißt es so schön, Mund abputzen und weiter, bange machen gilt nicht. Wahrscheinlich holen sie ihre Punkte, wenn es niemand von ihnen erwartet. Jetzt gilt es, am Trainingsabend die gespielten Partien zu analysieren, weiterhin Eröffnungstheorie zu pauken und bis zum nächsten Rundenspiel die ein oder andere ernsthafte Partie im Rahmen des Vereinspokals oder der Vereinsmeisterschaften zu spielen.

Am Vorabend hatte schon unsere Zweite an der selben Stätte gegen Ottenau II gespielt. Die Ottenhöfener Reserve war in der letzten Saison noch als Vierer-Mannschaft in der KK2 unterwegs, und dabei sportlich nicht sonderlich erfolgreich. Trotzdem hatte man in der Sommerpause einen Freiplatz für die nächsthöheren Klasse angenommen. Ein gewagtes Unternehmen, dennn man hat es in der Kreisklasse 1 nicht nur mit stärkeren Gegnern zu tun, sondern muss auch eine Achter-Mannschaft stellen, was bei unserer knappen Personaldecke gestern prompt misslang, zumal wir auch Heidrun in die Erste abgeben mussten.
Zu Siebt hatten wir gegen die starke Ottenauer Zweite, die in Bestbesetzung antreten konnte, nichts zu bestellen, und mussten uns mit zwei Remis gegnügen.
Danail hatte in seiner Partei Gewinnstellung erreicht, sein Gegner konnte sich aber kurz vor Matt ins Dauerschach retten. Die andere Punkteteilung kam von Hans-Martin, der nach längerer Abstinenz mal wieder ans Schachbrett zurückgekehrt war, und eine gute Partie ablieferte.
- Horst Lepold, Michael Armbruster -

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