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Spielberichte der Verbandsrunde <<   2022 / 23

3. Spieltag vom 19. 11. 22 - "Vereinsausflug" an die Oos

OSG Baden-Baden VII : SC Ottenhöfen-Seebach   2½ : 5½ OSG Baden-Baden VIII : SC Ottenhöfen-Seebach II   2 : 2

Am 3. Spieltag der Saison hatten beide Ottenhöfener Mannschaften ein Auswärtsspiel bei der OSG zu bestreiten. Unsere Erste hatte es in der Bezirksklasse mit Baden-Baden 7 zu tun. Das Team von Horst - erstmals in dieser Saison in Bestbesetzung - war von der Papierform her favorisiert, wenngleich die Gastgeber, mit vielen jungen aufstrebenden Talenten im Aufgebot, schwer einzuschätzen waren.
Bereits nach 2 Stunden Spielzeit und 22 Zügen einigte sich Andreas mit dem Kurstädter Moritz Bossert auf Remis. Eine Stunde später setzte dann Vittorio seinen Gegner in souveräner Spielweise Schachmatt. Robert konnte gleich darauf nachlegen: obwohl mit Nachteil aus der Eröffnung gekommen, gewann er im Endspiel durch eine taktische Finesse mit vergiftetem Turmpofer. Ottenhöfen führte nun bereits mit ½ zu 2½ Punkten
Das 7. Brett ging dann leider an die Kurstädter. Dies konnte Teamchef Horst aber wieder wettmachen: er profitierte von einem Fehler seiner jungen Gegnerin, die einen Läufer einstellte. Kurz darauf sicherte Eduard an Brett 3 bereits den Mannschaftssieg, als er durch seinen Erfolg das Ergebnis auf 1½ zu 4½ für uns erhöhte.
Etwas glücklich konnte sich dann Kadir in ein Remis retten, da Michal Pawlak aus Baden-Baden zu inkonsequent spielte und damit seinen Stellungsvorteil im Endspiel wieder verlor. Ebenfalls mit Remis endete die Partie von Kemi: dieser hatte zwar einen Bauernvorteil, doch sein jugendlicher Gegner Vito Yin konnte sich dank seiner guten Endspiel-Kenntnisse in die Punketeilung retten.
Nach diesem Erfolg hat sich Ottenhöfen nun mit 4:2 Mannschaftspunkten im Mittelfeld der Tabelle angesiedelt.

Unsere Zweite (Kreisklasse 2) war bereits am späten Nachmittag in der Kurstadt angekommen - der Gegner hieß OSG Baden-Baden 8, und war durchweg mit Jugendlichen besetzt. Zu dem Mannschafts-Remis konnten Prince und auch ich je einen Punkt beitragen, obwohl ich mein Spiel mit meiner Schach-Blindheit beinahe wieder vermasselt hätte.
Der gewohnt schnell spielende Dzhem verlor leider, und auch Uwe musste nach langem Kampf seine Niederlage eingestehen.
- Michael Armbruster -

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2. Spieltag vom 15. 10. 22 - Deutliche Niederlage

SC Ottenhöfen-Seebach : SF Sasbach II   1½ : 6½ SC Ottenhöfen-Seebach II : SC Ottenau III   2 : 2

Auch im zweiten Spiel der Saison konnte unser Team nicht in bester Besetzung antreten, sodass Prince und ich wieder die Lücken schließen mussten. Hatte es am ersten Spieltag in dieser Konstellation noch zu einem knappen Mannschafts-Sieg gereicht, so ging es diemal zu Hause gegen die deutlich stärker besetzte Zweite der Schachfreunde Sasbach gründlich schief.
Schon bald gingen die hinteren drei Bretter mit Horst Husmann, Prince und mir alle verloren. Horst fand gar nicht in die Partie, wurde glatt überspielt, Prince büßte nach einem fehlerhaften Abtausch eine Figur gegen einen Bauern ein, und auch ich stand die ganze Zeit über schlechter. Zwischenzeitlich hatte sich Andreas am Spitzenbrett mit einem frühen Remis seiner Aufgabe entledigt. Da auch Manfred, der in eine Eröffnungsfalle getappt war, auf verlorenen Posten stand, war zu diesem Zeitpunkt schon mit einer Niederlage gegen die Gäste aus dem Lenderdorf zu rechnen.
Dann konnte Kemi einen Partiegewinn vermelden. Er profitierte davon, dass seine Gegnerin in eine Springergabel gelaufen war, was ihm entscheidenden Materialvorteil bescherte. Diesen konnte er dann in souveräner Manier zum vollen Punktgewinn veredeln. Das weckte bei uns die Hoffnung, trotz Niederlage wenigstens noch ein akzetptables Mannschafts-Ergebnis einzufahren. Doch dazu kam es nicht: Eduard, der in seiner Partie auf eine Rochade verzichtet hatte, musste dies am Ende mit dem Partieverlust bezahlen. Bild von Kemi Mestan
Kemi gewann als Einziger
Nun spielte noch Mannschafts-Kapitän Horst Lepold, um etwas Ergebnis-Kosmetik zu betreiben. Er stand durchaus nicht schlecht, doch hat er nach eigenen Angaben „im 39. Zug einen Fehler gemacht”, sodass auch diese Partie verloren ging. So kam es zu der deutlichen Klatsche gegen die Sasbacher. Das ehemalige Bereichsliga-Team konnte mit dem - auch in der Höhe verdienten Sieg die Tabellenspitze in der Bezirksklasse erklimmen. Unsere Erste reiht sich im Mittelfeld ein.

Im Verfeld hatte auch unsere Reserve in der Kreisklasse 2 ihr Heimspiel absolviert. Der Gegner Ottenau III war dabei in Unterzahl angereist, sodass Michael Bullert am letzten Brett einen kampflosen Punkt einfaheren konnte. Im Spiel konnte der alte Routinier Hubert mal wieder gewinnen. Zuvor hatte jedoch Dzhem seine Partie verloren, und auch Uwe musste nach längerem Kampf doch aufgeben.
- Michael Armbruster -

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1. Spieltag vom 24. 09. 22 - Erfolgreicher Saison-Auftakt

SC Bühlertal II : SC Ottenhöfen-Seebach   3½ : 4½ SC Bühlertal IV : SC Ottenhöfen-Seebach II   0 : 4

Am ersten Spieltag der neuen Saison musste unsere Mannschaft in der Bezirksklasse auswärts gegen Bühlertal II zu antreten. Teamchef Horst Lepold hätte uns dabei im Vorfeld als Favoriten angesehen, wenn wir in Bestbesetzung hätten antreten können.
Doch dies war nicht der Fall: Horst konnte diesmal nicht mit dabei sein, und auch Kadir und Vittorio hatten abgesagt. So musste Horst Husmann nochmals auswärts ran, und auch Prince und ich sollten "oben" aushelfen. In dieser Konstellation hatte unsere Erste schon des öfteren eine Pleite erlebt; entsprechend gedämpft waren die Hoffnungen auf der Fahrt nach Bühlertal.
Zum Spielverlauf: Eduard, sonst eher für sehr lange dauernde Partien bekannt, konnte diesmal schon nach 13 Zügen und weniger als einer Stunde Spielzeit einen Partiegewinn vermelden. Diesen Rückstand machten die Bühler Vorstädter allerdings bald wieder wett, denn Prince, der momentan anscheinend nicht so gut in Form ist, kam in seinem Spiel überhaupt nicht zurecht und musste bald mit Material-Nachteil in hoffnungsloser Stellung aufgeben.
Auch Robert war mit seinem Spiel alles andere als zufrieden. Durch einen Fehler beim Abtausch war er in eine Bauerngabe geraten, die ihn eine Figur kostete, und er hatte auch sonst etliche Chancen liegen gelassen. Folglich ging dieses Brett ebenfalls an die Heim-Mannschaft.
Immerhin: beim Blick auf die anderen Bretter sah es gar nicht so schlecht für uns aus. Deshalb gab ich - mit (noch) ausgeglichener und solider Stellung - bei meinem Kontahenten mal ein Remisangebot ab, was diese auch promt annahm. Fast gleichzeitig konnte dann Manfred seine Partie mit vollem Punktgewinn beenden. Er hatte seinen Gegner überspielt, und am Ende einen vollen Turm mehr. Nun stand es im Mannschafts-Duell ausgeglichen 2½ : 2½, und es versprach doch noch eine spannende Angelegenheit zu werden.
Leider musste nun Horst Husmann, der lange gut mitgehalten hatte, nach einigen ungenauen Zügen seine Niederlage eingestehen. Dann stand auch noch Kemi auf einmal ganz miserabel, hatte gar zwei Leichtfiguren weniger. Doch der Bulgare in unserem Team zeigte wieder mal seine große Kämpfernatur.
Er setzte (notgedrungen) alles auf eine Karte: bedingungsloser Königsangriff. Und tatsächlich: da sein Gegner die drohende Gefahr übesah, konnte Kemi doch noch ein schönes Matt aufs Brett zaubern. Große Freude in unseren Reihen, zumal kurz darauf auch Andreas sein Spiel gewann - er hatte schon seit längerer Zeit eine überlegene Stellung gehabt.
Dies war dann der Schlusspunkt zum knappen, aber durchaus verdienten Mannschafts-Sieg, mit dem zuvor kaum einer von uns gerechnet hatte.

Im Gegensatz dazu war das Duell unserer Zweiten in der Kreisklasse 2 eine klare Angelegenheit. Auch unser Reserve-Team musste in Bühlertal antreten - gegen deren vierte Mannschaft.
Hier konnten Dzhem und Hubert schnell gewinnen. Uwe brauchte mehr Zeit, und auch mehr Nerven, aber dann konnte auch er seinen Vorteil zum Partiegewinn verwerten. Michael Bullert hatte keinen Gegner abbekommen, und gewann somit den Brettpunkt kampflos.
- Michael Armbruster -

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