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Spielberichte der Verbandsrunde <<   2023 / 24

6. Spieltag vom 17. / 18. Feb. 24 - Niederlage in Überzahl

SC Ottenhöfen-Seebach : SC Rastatt   3 : 5 SF Sasbach III : SC Ottenhöfen-Seebach II   1 : 3

Die Ottenhöfener haben im "Kellerduell" in der Bereichsliga gegen den SC Rastatt eine weitere schmerzliche Niederlage einstecken müssen. Dabei waren die Gäste aus der Murgtal-Metropole nur zu siebt nach Ottenhöfen gekommen. Thomas, der für Anton in unserem Team stand, konnte bei dem Match nur zuschauen.
Allein Eduard an Brett 4 zeigte eine überzeugende Leistung und konnte im Endspiel mit einem Bauern-Durchbruch den einzigen erspielten Sieg erringen. Andreas und Vittorio einigten sich jeweils in ausgeglichenen Stellungen mit ihren Gegnern auf Remis. Sichtlich frustriert über den Spielverlauf war vor allem Teamchef Horst, der ebenfalls eine Niederlage einstecken musste.
Eine Unaufmerksamkeit bereits in der Eröffnung führte zum Verlust eines Springers, und brachte ihn früh auf die Verliererstraße. Nach 2,5 Stunden gab er in aussichtsloser Stellung auf. Etwa zur gleichen Zeit musste auch Kemi nach Turmverlust im Mittelspiel seine Niederlage eingestehen.
Kurz darauf war dann Peters Partie beendet. Eine Springergabel, die zum Damenverlust führte, hatte auch hier für eine Entscheidung zu Gunsten der Gäste geführt. Gegen den DWZ-stärksten Rastatter Rogachevskyy konnte Kadir lange Zeit gut mithalten. Nach einigen Ungenauigkeiten in Zeitnot geriet er aber immer mehr unter Druck, und musste bald in hoffnungsloser Stellung aufgeben.
Dass Ottenhöfen trotz der erneuten Pleite in der Tabelle um einen Platz gestiegen ist, und die rote Laterne an die Ottenauer abgeben konnte, ist nur ein schwacher Trost. Die Klippe an das rettende Ufer ist hoch.
Gratulation an die Schachfreunde vom SC Rastatt, die nun mit zwei Siegen in Folge einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt geschafft haben.

Am Vorabend war unsere Reserve in der Kreisklasse zu Gast bei der dritten Mannschaft der Schachfreunde Sasbach. Das Vierer-Team der Lenderdörfler war mit drei Newcomern im Kindesalter besetzt. Hier hatten Dzhem und Luis keine Mühe, sich druchzusetzen. Uwe tat sich zunächst schwer, verlor Einiges an Material und wollte schon fast aufgeben. Da aber stellte sein junger Gegner die Dame ein, und Uwe konnte die Partie noch umbiegen.
Ich spielte am ersten Brett gegen einen älteren Jugendlichen, der wesentlich mehr kann, als seine aktuelle Wertungszahl ausweist. Ich war mit meinem Spiel durchaus zufrieden, stand lange Zeit besser. Ein gedeckter Freibauer meines Kontrahenten wurde jedoch zum ständigen Gefahrenherd, gegen den ich kein Mittel fand, und der mich letztlich die Partie gekostet hat.
- Michael Armbruster-

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5. Spieltag vom 20. / 21. Jan. 24 - Sieg verpasst

SC Iffezheim : SC Ottenhöfen-Seebach   4 : 4 SC Ottenhöfen-Seebach II : SC Ottenau II   2 : 2

In bester Besetzung kam unsere Erste am vergangenen Sonntag auswärts gegen den SC Iffezheim zu einem Mannschafts-Remis. Es war ein ausgeglichenes Bereichsliga-Duell zweier gleichwertiger Mannschaften.
Andreas, immer für ein Remis gut, steuerte auch diesmal einen halben Punkt für Ottenhöfen bei. Die Gastgeber gingen durch ihren Routinier Bernhard Ast in Führung, nachdem Kadir in der Eröffnung zu offensiv mit seinen Bauern vorgeprescht war. Unser Jüngster im Team verlor Bauer und Offizier, und musste danach ohne Rochade mit schutzlosem König aufgeben. Dies konnte Eduard durch einen überzeugenden Sieg über John Schott wieder ausgleichen.
Peter musste dann aber gegen den stark spielenden Sven Rosenau die Segel streichen. Auch Kemi hatte eine fast schon verlorene Stellung auf dem Brett, doch sein Iffezheimer Gegner leistete sich ein paar passive Züge. Dadurch konnte der gewiefte Taktiker Kemi das Blatt wenden, und doch noch gewinnen.
Anton verlor an Brett 1 gegen Robert Elms, den besten Iffezheimer Spieler. Dafür konnte Vittorio die Partie gegen Hans-Dieter Posselt für sich entscheiden.
Beim Stand von 3,5:3,5 spielte Horst noch als Letzter gegen Thomas Österle. Unser Teamchef wähnte sich bereits auf der Siegerstraße, nachdem er sich einen Vorteil mit zwei verbundenen Freibauern erkämpft hatte. Durch eine Unachtsamkeit kam er aber nochmal in Bedrängins, und musste sich auf eine Stellungswiederholung einlassen, sodass der Mannschaftskampf dann Unentschieden endete. „Da war mehr drin”, meinte Horst sichtlich frustriert.
Doch ebenso gut hätte das Match auch verloren gehen können. Insgesamt war es ein leistungsgerechtes Ergebnis.
Leider ist unsere Erste nun trotz des Mannschafts-Punktes auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht, da das bisherige Schlusslicht SC Rastatt gegen SK Ottenau gewinnen konnte. Die Ottenhöfener müssen jetzt auf weitere Punkte in den vier noch verbleibenden Matches hoffen.

Am Vorabend spielte unsere zweite Manschaft statt zu Hause gegen Ottenau II. In dem Kreisklasse-Duell traten unsere Jugendspieler Dzhem, Luis und Marlon an, mit mir als Mannschaftsführer.
Der junge Marlon verlor leider ziemlich schnell, doch die beiden Älteren konnten überzeugen. Dzhem und Luis hatten schon bald ihre Gegner taktisch überspielt, und deutlichen Materialvorteil erlangt. Beide konnten dann auch ungefährdet ihre Partien gewinnen. Mein Spiel am 1. Brett ging leider verloren, nachdem ich schon sehr schlecht aus der Eröffnung rausgekommen war, und so dauernd unter Druck stand.
- Michael Armbruster-

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4. Spieltag vom 09. / 10. Dez. 23 - Dritte Niederlage im vierten Spiel

SC Ottenhöfen-Seebach : SV Vimbuch   1,5 : 6,5 SC Ötigheim IV : SC Ottenhöfen-Seebach II   1 : 3

Leider war unsere Erste Mannschaft diesmal in ihrem Bereichsliga-Duell chancenlos. Gegen den Absteiger aus der Landesliga und momentanen Tabellenführer der Bereichsliga, den SV Vimbuch, kassierte sie eine saftige Niederlage.
Im Verlauf des Matches konnte zwar Vittorio schon früh ein Remis erreichen, doch dann gingen die Partien von Andreas, Kadir und Horst allesamt verloren. Auch Eduard, der eigentlich recht gut stand, ereilte dieses Schicksal. Er haderte hinterher mit einem schnellen, unüberlegten Zug seinerseits, der dann vom Gegner gnadenlos bestraft wurde.
Der Mannschaftskampf war damit bereits zu Gunsten der Gäste aus Vimbuch entschieden, es ging nur noch um Ergebnis-Kosmetik. Dabei einigte sich Thomas am letzten Brett in ausgeglichener Stellung mit seinem Kontrahenten auf ein Remis. Auch Kyamuran bot seinem Gegenüber die Punkteteilung an. Dieser zögerte zunächst, nahm aber nach ein paar weitern Zügen das Remis doch an, da er trotz Mehrfigur keinen Gewinnweg für sich sah.
Mehr, als die drei Unentschieden war aber für die Ottenhöfener in diesem Match nicht drin. Anton am Spitzenbrett kämpfte zwar bis zum Schluss, geriet aber in Nachteil, und musste eine Figur geben, um einen vorgerückten Freibauern zu eleminieren. Das anschließende Endspiel war dann nicht mehr zu halten. Nach dieser erneuten Niederlage rangiert Ottenhöfen weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz.
Mannschaftsführer Horst zeigte sich trotzdem optimistisch: „ Wir haben uns für das neue Jahr Einiges vorgenommen. Es kommen auch noch einfachere Gegner. Bange machen gilt nicht.”

Am Vorabend hatte die Zweite ihr Auswärtsspiel in der Kreisklasse 1 gegen Ötigheim IV bestritten. Es spielten Dzhem, Luis, Uwe und ich. In meiner Partie lief zunächst recht gut für mich - ich konnte durch einen Trick eine Figur gewinnen. Genau betrachtet, war die aber durch den Verlust von drei Bauern teuer erkauft. Mein Versuch, das entstandene Endspiel erfolgreich zu gestalten, ging leider gründlich schief.
Meine Mitstreiter machten es da schon besser. Alle drei konnten gegen ihre Kontahenten, durchweg Jugendspieler und Neulinge im Schachsport, recht mühelos gewinnen. So durften wir wenigstes zwei Mannschafts-Punkte aus Ötigheim mithehmen.
- Michael Armbruster-

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3. Spieltag vom 11. / 12. Nov. 23 - Es fehlte ein Quentchen Glück

SF Hörden II : SC Ottenhöfen-Seebach   4,5 : 3,5 SC Ottenhöfen-Seebach II : OSG Baden-Baden VIII   1 : 3

Im Vorfeld des Auswärtsspiels gegen die Reserve der SF Hörden hatte Teamchef Horst von einem "Spiel auf Augenhöhe" gesprochen, und sich auch durchaus Siegchancen ausgerechnet, zumal seine Mannschaft mit "voller Kapelle", also in Bestbesetzung antreten konnte.
Im Spielverlauf machte dann Andreas wieder sein Remis, und Vittorio am letzten Brett konnte gewinnen, ebenso wie der stark aufspielende Kadir an Brett 3. Dafür gingen die Partien von Peter und Kemi leider verloren. Auch Horst selbst fand seinen Meister in dem Ex-Gaggenauer Pantelis Peponis, der ja jetzt bekanntlch für die Schachfreunde Hörden auf Punktejagd geht.
Unser Team lag nun zurück, und hätte für den Mannschaftssieg noch zwei Brettpunkte gebraucht. Anton am Spitzenbrett stand zunächst ganz gut gegen seinen "Angstgegner" Goce Gjorseski. Er verlor aber dann etwas den Faden, und geriet in Nachteil. Als er von Gjorseski ein Remis-Angebot bekam, sagte er zu, denn er stand etwas schlechter, und sah keinen Gewinnweg mehr für sich. „Eigentlich war das Remis geschenkt”, meinte Anton hinterher.
Die Partie von Eduard war dann etwas kurios: Mal stand er haushoch auf Gewinn, bald darauf war sein Gegner Fritz Rahner klar im Vorteil. Etwas später war es dann erneut andersrum - ein Spiel der verpassten Chancen. Als Eduard dann schließlich die Punkteteilung anbot, kam von seinem Kontrahenten der Spruch des Tages: „Ich nehme das Remis an, denn diese Partie hat keinen Sieger verdient”. Die Remis-Annahme fiel ihm auch deshalb nicht schwer, weil er damit den Mannschaftssieg für sein Team Hörden II sicherstellte.
Es war ein Match auf Augenhöhe, aber leider mit dem besseren Ende für die Murgtäler. Ottenhöfen muss weiter auf den ersten Sieg in der Bereichsliga warten. Ob dies beim nächsten Mal zu Hause gegen den Tabellenführer Vimbuch gelingt, scheint zumindest fraglich.


Am Vorabend bestritt unsere Zweite ihr Heimspiel gegen die OSG Baden-Baden 8. Es spielten dabei unsere drei Jugendlichen, zusammen mit mir als Mannschaftsführer.
Die Partei von Dzhem war leider ziemlich schnell vorbei: Er übersah eine Gabel, die zum Figurenverlust führte. Bald darauf wurde er auch mustergültig matt gesetzt. Ähnlich erging er Malon in seinem ersten Verbandsrundenspiel. Auch er verlor Material und Partie. Ich wollte es besser machen, konnte das Spiel auch lange ausgeglichen halten, geriet aber aufgrund meiner schlechten Bauernstellung immer mehr in die Devensive. Ein unüberlegter Turmzug im Endspiel verdarb mir die Partie vollends.
Damit war die Sache entschieden, die Gäste führten uneinholbar mit drei Punkten. Dann war nochmal einiges an Geduld gefragt, denn die Partie von Luis zog sich fast 4 Stunden hin. Sein Gegner wurde bereits müde und unkonzentriert. Da konnte unser ältester Jugendspieler, der sehr schlecht aus der Eröffnung gekommen war, mit ruhiger und souveräner Spielweise doch noch gewinnen, und auf 1:3 verkürzen.
- Michael Armbruster, Horst Lepold -

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2. Spieltag vom 14. / 15. Okt. 23 - Überraschender Punktgewinn

SC Ottenhöfen-Seebach : SC Neumühl   4 : 4 SC Bühlertal III : SC Ottenhöfen-Seebach II   1,5 : 2,5

Teamchef Horst war sich sicher, dass seine Mannschaft nicht nochmal so einen schlechten Tag erleben würde, wie bei der deftigen Niederlage zum Saisonauftakt. Doch für das Heimspiel gegen den Tabellenführer SC Neumühl stimmte er seine Leute auf „ein schweres Spiel” ein, zumal er auf Anton am 1. Brett verzichten musste. Für ihn rückte Manfred in die Mannschaft.
Die Gäste aus dem Hanauerland kamen uns aber entgegen, Bild von Eduard Braun
Eduard ist momentan
erfolgreichster Ottenhöfener
mit 1,5 aus 2.

da sie nur zur siebt antraten, und wir somit den Brettpunkt von Manfred geschenkt bekam. Als dann Thomas, und auch Eduard ihre Partien gewinnen konnten, sah es nach einer Überraschung aus. Doch dafür war die Gäste-Manschaft an den vorderen Brettern zu stark besetzt. Andreas und Kadir verloren, und auch Peter konnte gegen den Neumühler Alexander Teichmann, Achertalpokal-Sieger von 2022, nicht bestehen. Schon stand es nur noch 3 : 3.
Später konnte Horst unser Team erneut in Führung bringen, als sein Kontrahent kurz vor dem Matt aufgab. Nun hing es an der letzten noch laufenden Partie zwischen Kyamuran und dem Neumühler Heiko Baumert. Doch obwohl "Kemi" anfangs besser stand, und es zwischenzeitlich auf ein Remis hinauslief, führte das genauere Spiel letztlich zum glücklichen Sieg für Heiko Baumert.
Der Teamchef war mit diesem Mannschafts-Remis letztlich zufrieden, obwohl an diesem Tag sogar mehr möglich gewesen wäre. „Die Ottenhöfener Schachspieler wissen nun, dass sie durchaus konkurrenzfähig sind in der Bereichsliga, was sicher auch Auftrieb für die kommenden Begegnungen geben wird”, so sein Fazit.

In der Zweiten Mannschaft war diesmal Robert als Fahrer, Mannschaftsführer und Spieler am 1. Brett eingesprungen. Er chauffierte Uwe, Luis und Dzhem mit zum Auswärtsspiel in der Kreisklasse gegen Bühlertal III.
Uwe konnte dabei mal wieder einen Punkt für unser Team beisteuern, indem er seinen jugendlichen Gegner matt setzte. Dzhem einigte sich mit seinem Kontrahenten auf Remis. Als dann auch Robert nach anfänglichen Schwierigkeiten überlegen gewinnen konnte, war unser Mannschaftssieg schon gesichert.
Die letzte noch laufenden Partie ging dann aber an die Bühlertäler, denn Luis hatte leider mal einen Springer, und auch einen Bauern eingebüßt, sodass das Endspiel für ihn nicht mehr zu halten war.
- Michael Armbruster, Horst Lepold -

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1. Spieltag vom 23. / 24. Sept. 23 - Ernüchternder Saison-Auftakt

SC Ottenhöfen-Seebach : OSG Baden-Baden V   0,5 : 7,5 SC Ottenhöfen-Seebach II : SK Gernsbach II   2 : 2

Unsere Erste Mannschaft möchte nach ihrem Aufstieg in die Bereichsliga natürlich gerne dort Fuß fassen. Der Klassenerhalt ist das erklärte Ziel. Dass dies schwer werden würde, war jedem klar. Da die Truppe sich aber in der Sommerpause mit drei guten Spielern verstärken konnte, sah Teamchef Horst Lepold seine Mannschaft auch am ersten Spieltag zu Hause gegen die OSG Baden-Baden V zumindest als „zumindest nicht chancenlos ...” an.
Das Spiel endete jedoch mit einer deftigen Niederlage gegen das stark aufgestellte Team aus der Kurstadt. Allein Eduard mit seinem Remis an Brett 4 gegen den Franzosen Bastien Muller-Moignt, war es zu verdanken, dass die Ottenhöfener nicht gänzlich ohne Brettpunkte dastanden. Dies lag sicher nicht nur daran, dass unser Team nicht in bester Besetzung antreten konnte, da Kadir wegen Krankheit ausfiel. Für ihr ihn rückte Manfred an Brett 8 in die Mannschaft.
Einen rabenschwarzen Tag erwischte Horst, der viel zu passiv und ideenlos spielte und bereits nach 2,5 Stunden Spielzeit in hoffnungsloser Stellung aufgab. Danach ging es Schlag auf Schlag: Anton Graf am Spitzenbrett geriet in Zeitnot und verlor nach einem geschickten Springerangriff seines Gegners Christian Bossert, eine Figur nebst Bauer, worauf er aufgab. Anschließend strichen Andreas, Thomas und Manfred ebenfalls die Segel. Eduard sorgte danach mit seinem Remis für etwas Ergebniskosmetik.
Neuzugang Peter Matthis verspielte im Endspiel durch eine Ungenauigkeit ein Remis und verlor ebenso, wie auch Kemi, der sich bis zuletzt der Niederlage entgegenstemmte, aber schließlich doch aufgeben musste. Das Fazit von Teamchef Horst: „ein Satz mit X, war wohl nix”.
Auch der nächste Gegner, der SC Neumühl, hat das gleiche Kaliber und Ottenhöfen wird sich gewaltig steigern müssen, um nicht genauso unterzugehen.

Unsere Zweite hatte am Vorabend in der Kreisklasse 1 ihr Heimspiel gegen Gernsbach II absolviert. Die beiden Kreisklassen unseres Bezirks sind in dieser Saison gleichwertig. Es sind quasi "Einsteiger-Ligen" mit Vierer-Mannschaften, ohne Auf- und Abstieg.
Ich als Mannschaftsführer hatte uns vor dem Spiel wenig Chancen ausgerechnet - schließlich war die gegnerische Mannschaft vor wenigen Jahren noch eine feste Größe in der Bezirksklasse, wo sie sich mit unserer Ersten duellierte. Doch die Murgtäler sind in letzter Zeit personell arg gebeutelt worden. Ihre Erste und auch ihre Zweite Mannschaft mussten absteigen. So ist Gernsbach II nun mit vier routinierten Senioren in der Kreisklasse gegen die Ottenhöfener Reserve angetreten, in der ich unsere drei Jugendspieler vorgesehen hatte. Da Marlon an Brett 4 krank war, sprang Hubert kurzfristig ein.
Dzhem spielte in seiner Partie leider etwas zu forsch drauf los, und vernachlässigte die Verteidigung. Deshalb wurde er schon bald matt gesetzt. Auch in meinem eigenen Spiel gegen den erfahrenen Harro Häfele unterlief mir im Spanischen ein strategischer Patzer, worauf die Stellung nicht mehr lange zu halten war.
Erfreulicher Weise stand aber Luis ganz gut: er hat richtig stark gespielt, eine fehlerfreie Caro-Kann-Partie abgeliefert, und verdient gewonnen. Das Spiel von Hubert zog sich dann etwas hin. Zwischendurch wollte er schon aufgeben, kam aber durch Fehler des Gegners wieder in die Partie zurück. Um die Sache abzukürzen, hatte Hubert mehrmals Remis angeboten. Sein Gegenüber wollte aber weiterspielen, und wurde dann nach einem weiteren Fehler mattgesetzt.
Ein erfreuliches Mannschafts-Remis, mit dem ich zuvor nicht gerechnet hätte.
- Michael Armbruster, Horst Lepold -

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